Momentaufnahmen Griff Video Trainingsbeispiel Schatztruhe
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Flugbälle werden idealerweise 2-3 Meter vom Netz entfernt gespielt. Nur so hast du erstens noch eine ausreichende Reaktionszeit, zweitens einen noch akzeptablen Winkel zur nach Möglichkeit vorwärts-abwärts Bewegung des Schlägers, drittens genügend Platz zum Entgegengehen / Vorsetzen des korrekten linken Beines und viertens auch die Chance, einen Lobversuch per Schmetterschlag zu beantworten. Nahe Netzpositionen verkürzen zwar den Winkel und ermöglichen dir eine günstigere, höhere Treffposition, minimieren aber die Zeitspanne bis zum Schlag und machen dich anfälliger für Lobs. Zum Ballflugverhalten: Die Geschwindigkeit sollte möglichst hoch sein mit bestenfalls wenig Rückwärtsdrall. |
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Unser Jugendspieler Jan Philipp zeigt hier zwar eine gelungene Technik, lässt den Ball aber leider passieren. Da es keine eigentliche Ausholbewegung, beispielsweise im Rahmen einer sog. "Schleife" gibt, zeigt dieses Bild bereits den frühen Treffpunkt mit locker gestrecktem Schlagarm deutlich vor dem Körper. Gewichtsverlagerung auf das vorgesetzte linke Bein und den Schläger geradlinig leicht vorwärts-abwärts bringen. Dabei die rechte Schulter von hinten quasi frontal zum Netz drehen sowie den Ellbogen zur leichten Streckung bringen - das leicht nach hinten geklappte Handgelenk jedoch fixieren. |
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Ok, dieses ist eines der wenigen gestellten Bilder in meiner kleinen Technik-Reihe. Marcel will hier eine korrekte Schlägerhaltung zeigen - Schlägerkopf ca. 45 Grad über der Hand - sowie ein aktives "dem Ball entgegen Bewegen". Sein vorderes linkes Bein und sein Schlagarm sind hier allerdings übermäßig gestreckt, was etwas hölzern und wenig dynamisch wirkt. Der sollte sich zudem leichtfüßiger auf den Fußballen bewegen. Üblich ist es übrigens, den Volley zu ca. 80-90% cross zu spielen. Ein ggf. erster Flugball auf T-Linienhöhe wird in der Regel in einer tieferen Knieposition möglichst lang gespielt, aber nicht unbedingt direkt zum Punktgewinn verwandelt. |
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Jörg habe ich hier während einer Honsel-Party ("Nachttennis") beim frühen Vorhandvolley Treffpunkt vor dem Körper geknipst. Sein Oberkörper ist leicht nach vorne geneigt, der Schlägerkopf vorbildlich angehoben. Er scheint den Ball allerdings nicht sauber mittig zu treffen, kein Wunder, wenn man die Hintergründe kennt... :-) |
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Vorhandvolleygriff ("Semi- bis Western"): Während in vielen Lehrbüchern der herkömmliche Vorhandgriff - also dem senkrechten Schläger per Handschlag am Griff "Guten Tag" sagen (Vorsicht, Prüfer kritisieren z.T. diese Erklärungsart) - so empfehle ich aus Zeitgründen eher einen universellen Semicontinentalgriff für sämtliche Schlagarten in Netzposition. Probier also einmal, den Vorhandgriff leicht zur Rückhand einzudrehen, sprich deinen Kleinfingerballen (Achtung, diese Erklärung ist bei einigen Prüfern auch nicht mehr "modern") auf die obere kurze Schrägseite zu legen als Mittelgriff. Unser russischer Freund in der linken Animation holt hier bereits etwas zu weiträumig aus, vor allem aber schwingt er nach dem Treffpunkt zu weit bzw. zu deutlich zur anderen (linken) Körperhälfte aus. Merke: kurzer, zeitsparender Schlag. | ![]() |
Violeta Rankic stand uns für diese Demonstration zur Verfügung! (Flash-Plugin)

Vorhand Volley Technik, 2009 by www.tennispage.de