Der Aufschlag ist ein selbstbestimmter und vom Gegner direkt unbeeinflusster
Eröffnungsschlag. Ohne vorherigen Ballaufsprung wird er in das entsprechende diagonale Aufschlagfeld
in der Regel über dem Kopf gespielt. Je nach Spielstand steht der Aufschläger
im Einzel entweder (ca.1 m) rechts oder (ca. 1,5 m) links vom Mittelzeichen
hinter der Grundlinie, ohne diese vor dem Treffpunkt mit den Füssen berühren
zu dürfen, stets von der rechten Hälfte beginnend. Beim sogenannten Service
stehen zwei Versuche zur Verfügung:
Beim 1. Aufschlag fliegt der Ball in der Regel mit höherer Geschwindigkeit, weniger Drall und flacherer Flugkurve über
das Netz, so dass entweder ein Ass (Punkt ohne gegnerische Berührung), direkter
Punktgewinn durch fehlerhaften Rückschlag oder ein nur schwacher Return des Gegenspielers die Folge ist.
Der 2. Aufschlag sollte in erster Linie auf Sicherheit und Platzierung gespielt
werden, da ein fehlerhafter Aufschlag (Netz, Aus, Fußfehler...) hier einen
Punktverlust ("Doppelfehler") nach sich zieht. Er wird oftmals mit
gleichbleibender Schlägerbeschleunigung, aber mehr Drall (i.d.R. Topspin)
gespielt.
Die obere Abbildung zeigt eine empfehlenswerte Schlagrichtung
bei einem rückhandschwächeren Rechtshänder.
Die untere Abbildung zeigt die unterschiedlichen
Ballflugkurven, differenziert nach erstem und zweitem Aufschlag.