| 1. Arroganter-Return | Je zwei Returnierer returnieren im Abstand von nur einem Meter hinter der T-Linie. |
| 2. Entgegenkommender-Return | Der Returnierer läuft in mittlerem Tempo vom hinteren Zaun startend in Richtung Returnposition bzw. ggf. weiter darüber hinaus nach vorne. Der Rückschlag sollte also aus der Vorwärtsbewegung in zeitlicher Abstimmung mit dem Aufschläger erfolgen. |
| 3. Anbietungs-Return | Eine Seite des Aufschlagfeldes wird durch Abweichung vom regulären Return-Standort geöffnet bzw. dem Aufschläger angeboten, in der Regel die Rückhandseite. Dem Aufschläger wird bei der Richtungswahl freie Hand gelassen. |
| 4. Intensiv-Return | Der jagt von einer Returnposition zur nächsten, sprich wechselt die Einstand- und Vorteil-Seite zügig nach seinem Rückschlag, ohne den Ball auszuspielen. Bei drei Returnfehlern wechselt er gegen einen der Aufschläger aus. |
| 5. Platzierter-Return | Die Rückhandecke des Aufschlägers wird 2 m2 groß mit dem Fuß auf der Asche markiert. Der Returnierer soll das begrenzte Feld fünfmal treffen, bevor er "erlöst" mit einem Aufschläger tauscht. |
| 6. Schnitt-Return | Der Returnierer hat mit der Drallart zu returnieren, die zuvor vom Aufschläger angesagt wurde (Slice, Topspin, möglichst dralllos). Vor- oder Rückhand bleibt offen. |
| 7. Beta-Becker-Blocker | Der soll mit noch verkürzter Ausholbewegung returnieren und dem Ball besonders bewusst einen Schritt entgegen kommen. |
| 8. Kastrations-Return | Bei mindestens drei Übenden soll der Returnierer einen traditionell am Netz postierten Doppelpartner longline "brutalstmöglich" (Zitat Roland Koch, CDU) abschießen. Gegebenenfalls Schutzkleidung tragen. |
| 9. Stopp-Lob-Return | Der Returnierer spielt höchsten Ansprüchen genügend abwechselnd einen Stoppball und direkten Lob. Zur besseren (Erfolgs-) Orientierung soll ein weiterer Spieler am Netz stehen bzw. der Aufschläger den Stoppball erlaufen. |
| 10. Anpassungs-Return | Der Aufschläger serviert zehn Aufschläge in jeweils unterschiedlicher Härte, Länge, Richtung und Drallart, danach wechseln. Zwangsläufig trainiert hier ebenso der Aufschläger seine Variationsfähigkeit / sein Schlagrepertoire. |
| 11. Rotation | Bei 4 Teilnehmern: 3 Aufschläger, 1 Returnierer; bei 6 Teilnehmern: 4 Aufschläger, 2 Returnierer. Der Erste schlägt von einer Seite aus auf, nur einen Versuch. Die übrigen Aufschläger warten mit Abstand dahinter. Anschließend läuft er die Grundlinie entlang, um ggf. den (longline) Return aufzufangen. Auch bei einem Aufschlagfehler läuft er um eine Markierung in der anderen Spielfeldecke, um sich dann wieder zurück zu orientieren und hinten zum nächsten Aufschlag anzustellen. Der Returnierer spielt stets longline, also in die entgegengesetzte Aufschlagseite. Bei 2 Returnierern sollte nach dem zweiten Return gewechselt werden, indem auch der Rückschläger dann um eine Markierung (ca. auf Höhe der anderen Returnposition) läuft. |
| 12. Treff-Duell | Zunächst wird ein Zielfeld abgesteckt, z.B. die hintere Vorteilecke. Anschließend schlägt ein Spieler nacheinander 6 Bälle auf (Seite und Richtung beliebig). Der Returnierer muss mit seinen 6 Returns möglichst oft das Zielfeld treffen (=Punkt). Dann wechseln und Gewinner ermitteln. |