| 1. Badminton-Smash | Mit einem Federball wird aus je 3 m Netzentfernung mit dem Tennisschläger in Partnerform stets hoch geschmettert. |
| 2. Luftballon-Smash | Die Kinder "schmettern" sich per Hand frei im Feld stehend in ansonsten korrekter Überkopfball- Technik einen Luftballon zu, sollen sich nach Möglichkeit stets bewegen, sprich ihre Position verändern. |
| 3. Reinlauf-Smash | Die Teilnehmer stehen in 2,5 m Netzabstand seitlich versetzt hintereinander, der Erste also in traditioneller Doppelnetzposition, zunächst auf der Vorteilseite. Der erste (Trainer-) Lob soll nun aus dem Stand geschmettert werden, der zweite Lob wird kurz darauf nach außen gespielt, so das der Übende ihn durch einen Positionswechsel (also zur anderen Hälfte laufend) soeben noch schmettern kann, danach hinten herum steppen und anstellen. Dto. auch auf der Einstandseite beginnend, so dass der Rechtshänder den zweiten Ball umlaufen oder zur Not per Rückhandüberkopf spielen muss. |
| 4. Kamikaze-Sampras-Smash | Je ein Spieler läuft mittig vom hinteren Zaun aus zügig nach vorne und schmettert den vom Trainer zeitlich abgestimmten Lob im hohen Sprung nach vorne-oben mit brachialer Gewalt. |
| 5. Riesen-Smash | Ein Kind steht auf einem 2 m vor dem Netz aufgestellten (Pausen-) Stuhl, zwei weitere Kinder sichern ihn ab. Nun sollen je drei entsprechend sehr hohe und exakt zugespielte Lobs aus dem Gleichgewicht haltenden Stand geschmettert werden. Konzentration, Gleichgewicht und eine ruhige Schlagstellung werden gefördert. |
| 6. Aufsprung-Smash | Der Schmetterball darf erst nach einmaligem Aufspringen erfolgen, der Trainer variiert nach einer Weile den Aufsprungsort. |
| 7. Prüfer-Ärger-Smash | Einige Lehrprobenprüfer sehen es nicht gerne, wenn der Aufschlag und der Schmetterball insbesondere bei anfangenden Kindern nacheinander trainiert werden, u.a. deshalb, weil sich einige Bewegungsabläufe (z.B. die Auftaktbewegung) technisch unterscheiden und so Verwirrung schaffen könnten. Deshalb: Doppelaufstellung, ein Übender schlägt auf, der Trainer spielt als Return einen Lob - bei einem Aufschlagfehler aus der Hand - auf den Netzspieler. Dieser schmettert und stellt sich hinten zum Aufschlag an. Danach wechselt der zwischenzeitig (umsonst) nach vorne gelaufene Aufschläger auf die Netzposition. |
| 8. Kontakt-Stress-Smash | Die wohl bekannteste und beliebteste Schmetterballübung verlangt ein zwischenzeitiges Netzkantenberühren des Rackets nach dem Smash zur Schnelligkeits- und Gleichgewichtsförderung. Viele Breitensporttrainer übertreiben und quälen hier ihre Kinder mit Serien von 15-20 Bällen ohne Pause, deshalb: Nach dem Schmetterball klatscht man einen in Richtung Netzpfosten stehenden, wartenden Trainingspartner der Handschlag ab, 5-6 Bälle genügen. |
| 9. VH/RH-Treff-Smash | Der Übende am Netz soll je vier Schmetterbälle "normal" und per Rückhandüberkopf auf ein größeres Ziel - zu 80% die rechtshändige Rückhandseite wählen - schmettern. Pro Treffer erhält er eine Süßigkeit (bei Tennislehrprobenprüfungen: eine Banane:-). |
| 10. Variations-Smash | Der Schmetterer erhält unregelmäßig zugespielte Bälle, die sich insbesondere in Länge, Höhe und Drall unterscheiden. Er soll diese Lobs in einer zuvor bestimmten Art schmettern, z.B. "hart - cross" oder "sicher/mit Schnitt - Richtung Einstandseite" etc.! |
| 11. "Fänger-Werfer-Schmetterer" | E in Schmetterer steht mittig in ca. 2,5m Abstand zum Netz, ein Fänger steht ca. 2m hinter der Grundlinie auf der Vorteilseite, ein Werfer postiert sich auf die T-Linie (Einstandseite) zusätzlich mit Ballkorb. Der Werfer wirft hinter dem Kopf einen Ball hoch zum Schmetterer. Dieser spielt den Überkopfball präzise und mit relativ wenig Härte in die Richtung des Fängers. Der Fänger versucht den Schmetterball nach einmaligem Aufsprung zu fangen und sofort zur Werfer zu werfen. Dieser wirft den Ball abermals hoch an...! |