| 1. Warmlauf-Stopp | Die Teilnehmer verteilen sich mit Schläger und Ball bewaffnet frei auf dem Platz. Nun sollen sie zunächst mit VH (RH) oder sofort gemischt ihren Ball je zwei Meter hoch und drei Meter nach vorn spielen, gezwungenermaßen sanft und mit der korrekten Rückwärtsdralltechnik. Der selbst vorgelegte Ball wird erlaufen und nach einmaligem Aufspringen erneut als "Selbst-Stopp" gesliced. |
| 2. Treff-Stopp | Im Standardrepertoire eines jeden Trainers gehört das Eimertreffen; Dabei sollen die kreisförmig aufgestellten Teilnehmer einen selbst fallengelassenen Ball (in der Regel besser mit der Vorhand) in einen in der Platzmitte postierten Ballkorb treffen, Punkte zählen optional. Interessanter wird die Aufgabe, wenn stattdessen die Schädeldecke des in der Mitte sitzenden Trainers sanft getroffen werden soll (Vertrauensübung) oder der Ball in einen Wassereimer fliegen soll ("Kaputt machen macht Spaß"). |
| 3. Hunde-Stopp | Ein ballfreudiger, nicht ängstlicher Hund wird mit einer 2-3 Meter langen Leine beliebig an der Netzkante angebunden. Nun sollen die Teilnehmer einen von der T-Linie zugespielten Ball auf Grundlinienhöhe so gefühlvoll als (selbstverständlich Slice-) Stopp möglichst nah zum netznahen Hund spielen, so dass dieser ihn mit der Schnauze fangen kann. Wichtig: Besser alte Bälle nehmen und das Tier nicht mit zu harten und zu vielen Bällen quälen, Übung nur eine Minute zur Auflockerung anwenden! |
| 4. Fangwettbewerb-Stopp | Zwei Teilnehmer sitzen in ca. zwei Metern Abstand zum Netz auf je einem Stuhl ohne Schläger. Die übrigen Teilnehmer verteilen sich in zwei Gassen hintereinander an der Grundlinie. Der Erste soll nun einen longline Stoppball zu dem am Netz sitzenden Teamkollegen spielen. Fängt er diesen, erhält die Mannschaft einen Punkt. Abwechselnd schlagen, das Zweier- oder Dreierteam mit zuerst erzielten 10 ("x") Punkten gewinnt. |
| 5. Crosseinspiel-Stopp | Bei vier Teilnehmern stehen zwei an der Grundlinie nebeneinander, die anderen beiden in 3-4 Metern Abstand zum Netz. Nun sollen sich die Paare cross einspielen, indem die Grundlinienspieler stets diagonale, unterschnittene Stoppbälle schlagen. Nach ca. vier Minuten wird eine Position weitergerückt / gedreht. |
| 6. Slice-Topspin-Stopp | Ein Spieler steht seitlich versetzt in vier Metern Netzabstand allein auf der Trainerseite, die übrigen Teilnehmer stellen sich an der Grundlinie hintereinander auf. Der Vorderste soll nun den ersten, leicht nach außen eingespielten Ball als Slice-Stopp cross spielen sowie den zweiten, vom Alleinspieler zurückgespielten Ball als extremen Topspin kurz-cross. Danach zur Mitte raussteppen, so dass der Zweite seine zwei kurzen Bälle schlagen kann. |
| 7. Abstands-Stopp | Paarweise stehen sich 2, 4 oder 6 Spieler zunächst dicht am Netz gegenüber und spielen sich in einem Abstand von 2-3 Metern sanfte Slice-Bälle zu. Ein Spieler schlägt nun stets einen Meter länger, so dass sein Partner etwas zurückweichen muss und aus verlängertem Abstand einen immer gleich kurzen Stopp zurückschlagen soll. Ist der Stoppspiele an der Grundlinie angekommen, wird er mit einem einmaligen, kurzen Stopp wieder ans Netz gelockt (Ausgangsposition; Wechsel). |
| 8. Gegen-Gegen-Stopp | Entweder als Partnerübung oder im Rahmen des Frontalunterrichtes mit dem Trainer steht einer in der defensiven Volleyposition auf der T-Linie und spielt einen langen Ball ein. Der Grundlinienspieler spielt einen Stopp, der T-Linien-Mann einen Gegenstopp, der Grundlinienmann erläuft den Stopp und spielt einen Gegen-Gegen-Stopp. |
| 9. Doppelball-Selbststopp | Ein Paar spielt sich von der Grundlinie Bälle zu, indem jeder Ball nach dem Aufsprung gefühlvoll abgestoppt und 1-2 Meter vorgelegt werden soll, um ihn dann wieder lang zurückzuschlagen, sprich jeweils zwei Ballkontakte. |
| 10. Return-Stopp | Der Name erklärt sich selbst, einfach mal ausprobieren und ggf. Ball ausspielen (kurzer Ballwechsel). |